Erstmals richtet sich beim Klima‑Innovationspreis Niedersachsen ein besonderer Blick auf junge Unternehmen: Neben den etablierten Auszeichnungen wird in diesem Jahr ein Sonderpreis für Start-ups vergeben. Damit sollen gezielt junge Firmen aus Niedersachsen gewürdigt werden, die mit neuen Technologien, Geschäftsmodellen oder Organisationsformen innovative Beiträge zum Klimaschutz leisten.
Neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen oder auch eine innovative Organisationsführung, die in erster Linie dem Klimaschutz dient – all das können Gründe sein, sich für den Preis zu bewerben. Dabei spielt es bei der Bewertung keine Rolle, ob eine Innovation ausschließlich interne Abläufe verbessert oder als Produkt beziehungsweise Dienstleistung am Markt angeboten wird.
Der Preis wird vom Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz gemeinsam mit der Niedersächsischen Nachhaltigkeitsallianz vergeben. Ziel ist es, Unternehmen sichtbar zu machen, die mit ihren Ideen zur Transformation hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft beitragen und damit Vorbild für andere Betriebe sein können.
Bewerben können sich gewerblich tätige Unternehmen aller Größen, Branchen und Rechtsformen mit Sitz in Niedersachsen. Eine Beteiligung der öffentlichen Hand am Unternehmen darf dabei höchstens 49 Prozent betragen.
Der neue Start-up-Sonderpreis richtet sich an junge Unternehmen, die nicht älter als fünf Jahre sind, weniger als 50 Beschäftigte haben und einen Jahresumsatz von maximal zehn Millionen Euro erzielen. Ausgezeichnet werden innovative Ansätze, die einen erkennbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten – etwa in den Bereichen erneuerbare Energien, Ressourceneffizienz, Klimadaten, Kreislaufwirtschaft oder nachhaltige Geschäftsmodelle.
Die Bewerbungsfrist für den Klima‑Innovationspreis Niedersachsen läuft noch bis 30. April 2026. Unternehmen aus Niedersachsen, die ihre Ideen für mehr Klimaschutz sichtbar machen möchten, können ihre Unterlagen online einreichen.